{"name": "Fritz Redlich", "bio": {"type": "/type/text", "value": "Leonhard Redlich wurde am 7. April 1892 in Berlin geboren. Er studierte Chemie an den Universit\u00e4ten Berlin und M\u00fcnchen sowie an der Technischen Hochschule Charlottenburg und legte 1912 das Verbandsexamen ab. Das Studium der Staatswissenschaften an der Universit\u00e4t Berlin schloss er 1914 mit der Promotion ab (Die volkswirtschaftliche Bedeutung der deutschen Teerfarbenindustrie). 1914-18 Kriegsfreiwilliger, war er danach bis 1927 in dem Berliner Export- und Importhaus Hugo F\u00fcrst und Co. t\u00e4tig, seit 1926 als Teilhaber. 1931 wurde er gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor der Fellverwertungsgenossenschaft Deutscher Pelztierz\u00fcchter. W\u00e4hrend Redlichs erster Habilitationsversuch am Widerspruch der Fakult\u00e4t gescheitert war (1929 erschien die Schrift Rauschgifte und Suchten. Weltwirtschaftliche und soziologische Betrachtungen zu einem medizinischen Thema), zog er den zweiten Antrag nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten zur\u00fcck. Die bereits 1933 fertige zweite Habilitationsschrift erschien 1935 unter dem Titel Reklame. Begriff, Geschichte, Theorie. 1936 emigrierte Redlich in die USA, war Lehrer an verschiedenen Colleges und 1937-42 Professor der Volkswirtschaftslehre an der Mercer University in Macon (Georgia). 1942 erhielt er das amerikanische B\u00fcrgerrecht, befasste sich 1943-47 als economic analyst in der Federal Public Housing Authority in Boston mit Fragen des Standorts, der Kriegswirtschaft und der Demobilisierung. 1947 wurde Redlich Associate Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts in Fort Devens und richtete 1948-50 im Auftrag des Massachusetts State Housing Board eine statistische Abteilung ein. 1952 wurde Redlich Senior Associate am Research Center in Entrepreneurial History der Harvard University und Mitherausgeber des \"Journal of Economic History\". Redlichs Forschungsschwerpunkt war die Unternehmergeschichte, wobei er versuchte, das empirische Datenmaterial mit sozialwissenschaftlicher Theorie zu verbinden. Er trug auch dazu bei, eine Typologie der Unternehmer zu entwickeln. Leonhard Redlich verstarb am 21. Oktober 1978 im Alter von 86 Jahren in Newton (Massachusetts, USA)."}, "entity_type": "person", "death_date": "21.10.1978.", "alternate_names": ["Fritz Leonhard Redlich"], "birth_date": "07.04.1892", "personal_name": "Fritz Redlich", "type": {"key": "/type/author"}, "remote_ids": {"viaf": "69979072", "wikidata": "Q1467908", "isni": "0000000109132067", "lc_naf": "no2001075057", "opac_sbn": "MILV017098"}, "links": [{"url": "http://www.wiwiss.fu-berlin.de/fachbereich/ehrenpromotionen/redlich.html", "title": "Website", "type": {"key": "/type/link"}}], "key": "/authors/OL140533A", "latest_revision": 10, "revision": 10, "created": {"type": "/type/datetime", "value": "2008-04-01T03:28:50.625462"}, "last_modified": {"type": "/type/datetime", "value": "2025-10-30T17:20:47.859027"}}